BuchPavillon ist ein Projekt des bekannten KultPavillon. An dieser Stelle werden alle Podcasts zusammen gefasst, die sich mit der Welt der Bücher beschäftigen. Wer sich also über Neuerscheinungen informieren will, hat genau die richtige Adresse gefunden. Wir hören und lesen uns.
Und weiter geht’s im Wort, Pardon, Text. Die nächste Begegnung fand mit einem Ostschweizer, genauer einem St. Galler statt. In Thun natürlich. Und wie ist es dazu gekommen? Florian Jenzer habe ich gefragt, ob er noch jemanden kennen würde, der für ein Gespräch bereit sein könnte. Zack, schon hatte er sein Handy in der Hand und wählte Tom Frei an. Der war in der Nähe und schon war das 2. Gespräch des Tages gebongt. So einfach kann das sein.
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Wie bereits angekündigt werde ich vom 25. bis 27. Mai 2009 verschiedene Gespräche mit den unterschiedlichsten Leuten in Thun führen. Begegnungen, mit Menschen, die ich bis Heute noch nicht persönlich gekannt habe. So die Vorstellung. Jedes Gespräch soll unvorbereitet und spontan entstehen. Und geschnitten wird auch nichts. Eine Herausforderung für die TeilnehmerInnen und natürlich auch für mich.
Die Premiere machte Florian Jenzer. Vor kurzem hat er die Hotelfachschule erfolgreich abgeschlossen. Aufgewachsen ist er in Steffisburg bei Thun. Hören wir doch einfach Mal zu, was er zu sagen hat.
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Es war wieder Mal einiges los, im Kunstmuseum Luzern und das an einem ganz gewöhnlichen, sonnigen Sonntag. Geplant habe ich eigentlich etwas ganz anderes, aber plötzlich verspürte ich Lust, mit Susanne Kudorfer, der Leiterin Kunst und Vermittlung im Kunstmuseum Luzern, ein Gespräch zu führen.
Dabei ging es nicht um Begriffserklärungen oder dergleichen, sondern um die reine Praxis. Ich wollte wissen, was “Kunst und Vermittlung” in einem Kunstmuseum bedeutet, wer was davon hat und warum Kunstvermittlung immer bedeutender wird. Fast nebenbei richtete ich auch noch einen Blick auf den beruflichen Werdegang von Suanne Kudorfer.
Kleine Anmerkung: Die Frage “Wer ist dieser Alt-Bundesrat Müller?” findet aber im Gespräch keine Antwort, weil die Frage schon gar nicht gestellt wurde. Das Bild ist also rein suggestiv und auch bei einer anderen Gelegenheit entstanden, nämlich hier.
Das Gespräch auf die eigene Festplatte oder den MP3-Player laden –> hier. Dateigrösse: 21 MB Gesprächsdauer: 23 Minuten
Vorschau:
Kunstmuseum Luzern: Hans Erni (*1909) – Retrospektive zum 100. Geburtstag Vernissage 23. Mai 2009 um 18:30 Uhr Ausstellungsdauer: 24. Mai bis 4. Oktober 2009
Altar-Rekonstruktion mit zwei Werken des Luzerner Meisters des 15./16. Jh., links: Legende der heiligen Ursula, Martyrium der 11'000 Jungfrauen; rechts: Martyrium der 10'000 Ritter, beide um 1514, Öl auf Holz, Kunstmuseum Luzern, Deposita der Bernhard Eglin-Stiftung (Beide Aufnahmen unterstehen dem Copyright des Kunstmuseum Luzern / keine CC-Lizenz)
Wie bereits im Vorgespräch mit dem Konservator und Kurator Christoph Lichtin (hier) angekündigt, stellen wir einige ausgewählte Objekte der Ausstellung “Passagen und Relikte” vor. Beginnen wollen wir mit der Altar-Rekonstruktion.
Die Ausstellung kann noch bis zum 28. Juni 2009 besucht werden.
Kostenloser Podcast auf Festplatte oder MP3 speichern –> hier. Länge des Gesprächs: ca. 9:40 Minuten, Dateigrösse: 8,8MB
Infos zur Ausstellung --> hier. Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv --> hier.
Christoph Lichtin – Konservator und Kurator Kunstmuseum Luzern
Mit dem heutigen AudioPodcast starten wir eine neue Reihe aus dem Kunstmuseum Luzern. Geplant sind verschiedenste Gespräche zu den jeweils aktuellen Ausstellung.
Den Start machen wir mit dem Konservator und Kurator Christoph Lichtin. Er kuratierte die Ausstellung "Passagen und Relikte". Dabei werden Werke des 16. und 17. Jahrhunderts aus der Sammlung gezeigt. Die Gespräche sollen bewusst locker und doch mit einer gewissen Verbindlichkeit geführt werden. Wir stellen die Fragen, die auch Besucherinnen und Besucher stellten könnten.
In der ersten Folge erfahren wir zusätzlich etwas zum Berufsweg Lichtins und nähern uns anschliessend der Ausstellung. In weiteren Folgen werden dann einzelne Werke vorgestellt.
Gesprächslänge ca. 30 Minuten Gespräch auf eigene Festplatte oder MP3 Player herunter laden --> hier. Grösse der Datei: 25MB
Infos zur Ausstellung --> hier. Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv --> hier.
Es war ein Abend, an den die BesucherInnen, die sich für das Werk Urs Lüthis interessieren, in Erinnerung bleiben wird. Angekündigt wurde er als "Lesung aus einem Buch", geboten wurde ein Lebensgang durch den Künstler selber. Fast beängstigend lag auf seinem VortragsTisch ein Stapel Bücher. Manch einer dachte wohl: "Wenn die jetzt alles vorlesen wollen, dann dürfte es ein langer Abend werden". Doch schnell wurde klar, dass diese Absicht nicht bestand und Urs Lüthi uns lediglich Stationen seiner Entwicklung darbieten wollte. Unterstützt wurde er durch Ulrike Willenbacher, die Passagen aus für ihn relevanten Werken vorlas.
Wie bereits an anderer Stelle geschrieben, ist dabei ein Interview mit dem Künstler entstanden, wie es nur "er" machen kann. Genug der langen Worte, hören wir den Zwei doch einfach zu:
Audio-Podcast auf MP3-Player oder Festplatte speichern --> hier. Alles zu Urs Lüthi im kulturtv --> hier. Video-Ausschnitt aus dem Abend --> hier.
Tacheles ist die monatlich stattfindende Gesprächsreihe der visarte.bern. Sie wurde 2004 vom Künstler Boris Billaud initiiert. Gäste nehmen zu Themen der Kulturpolitik, Kunstphilosophie oder Alltagsproblemen von Kunst- und Kulturschaffenden Stellung. Seit einiger Zeit führt der Künstler Heinrich Gartentor durch die Gespräche. Am 17. März 2009 war der Galerist Bernhard Bischoff zu Gast. Die einleitenden Worte sprach Werner Brück (Kunsthistoriker und Philosoph).
Das Gespräch wirft viele Fragen auf. Bischoff geht detailiert auf das Verhältnis KünstlerIn - Galerie ein. Dabei lernen die ZuhörerInnen auch einen ganz persönlichen Galeristen kennen, der nicht immer dem Cliché entspricht und doch schlussendlich "auch nur ein Händler" ist. Dies muss aber keinesfalls negativ verstanden werden.
Leider hatten wir Zeitmangel und konnten die Aufnahme nicht selber machen. Sie wurde uns aber dankensweise zur Verfügung gestellt. Wir haben eine Bearbeitung vorgenommen und versucht, das Beste aus der "spontanen Qualität" heraus zu holen. In jedem Fall ist aber ein wichtiges Dokument entstanden, der für alle Kunstinteressierte viele Informationen enthält.
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Link zur Galerie von Bernhard Bischoff --> hier. Link zur Visarte.Bern --> hier.
Das Kunstmuseum Luzern besitzt eine kleine aber bedeutende Werkgruppe mit Tafelbildern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Werke stammen grösstenteils aus Sakral- und Profanbauten der näheren Umgebung, die im Laufe der Jahrhunderte umgenutzt, verändert oder abgerissen wurden. Die Gemälde sind demnach ihrem ursprünglichen Kontext entrissen und wirken heute als Relikte eines meist nicht mehr bekannten künstlerisch-architektonischen Gesamtkonzeptes.
Der Konservator der Sammlung und Kurator Christoph Lichtin eröffnete am 5. März 2009 diese aussgewöhnliche Ausstellung mit Werken von Hans Holbeins d. J. (1497–1543) Wandbildfragment des Ritters Collatinus am ehemaligen Hertenstein-Haus von 1517 oder Martin Mosers (um 1500–1568) Holztafeln aus der Privatkapelle der Familie Pfyffer-Bell am Weinmarkt in Luzern u.a.
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Anlässlich der Vernissage der Ausstellung first second patience und der Übergabe des Manor-Kunstpreis Zentralschweiz 2009 würdigte die Kunstwissenschafterin Katja Lenz das Schaffen des 1979 in Luzern geborenen Malers Giacomo Santiago Rogado. Zugleich gibt sie eine Einführung in die ausgestellten Arbeiten.
Die Ausstellung kann bis zum 14.6.2009 besucht werden. Weitere Infos befinden sich --> hier. Alles zum Kunstmuseum Luzern im kulturtv --> hier.
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Anlässlich der letzten Retraite in Romainmôtier des kulturministerium.ch sprachen die anwesenden Persönlichkeiten über die Möglichkeiten der Diffusionsförderung für freie Theaterproduktionen. Rahel Leupin, Rote Fabrik Zürich und Philippe Bischof, Südpol Luzern haben sich dem Thema besonders angenommen und im "Gesprächssalon" eine Einführung gegeben. Diese diente dann später als Gesprächsgrundlage
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